Landestag der Jungen Union Rheinland-Pfalz 03. - 04. November 2007, Landespolizeischule Hahn
Initiativantrag
Der Landestag möge beschliessen:
Inhalte statt Namen
Die Junge Union Rheinland-Pfalz ist der Ansicht, dass es keiner weiteren Diskussion über Schulformen bedarf, sondern konkreter Verbesserungen der Lehre für die Schüler. Der Begriff „Realschule plus" verdeckt gravierende inhaltliche Mängel des Reformansatzes der Landesregierung. Dem Konzept fehlt es an Konsistenz die pädagogische Ausrichtung der Schule betreffend. Wir sind der Überzeugung, dass es eine Schule geben muss, die für praktische Berufe vorbereitet. Zudem müssen leistungsstärkere genauso wie leistungsschwächere Schüler gezielt gefördert werden. Zu einer guten Ausbildung gehören zentrale Abschlussprüfungen, mit dem Ziel vorgegebene Bildungsstandards vergleichend beurteilen zu können. Die „freiwillige" Einführung einer elften und zwölften Jahrgangsstufe bildet lediglich den Einstieg in ein Einheitsschulsystem nach Wünschen der SPD durch die Hintertür. Wir sind der Meinung, dass zu guter Bildungspolitik mehr gehört, als nur die Umetikettierung alter Missstände.
Begründung:
Erfolgt gegebenenfalls mündlich.
[03.11.2007]