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Landestag der Jungen Union RLP 2007
Initiativantrag des Referates Bildung und Erziehung und der SU

Kritik an "Realschule Plus"

Am diesjährigen Landestag der Jungen Union Rheinland-Pfalz vom 3. bis 4. November 2007 zum Thema Energiepolitik und Generationengerechtigkeit in der Polizeischule Hahn brachten Christina Rauch, die Vorsitzende des Referates Bildung und Erziehung des Landesverbandes, zusammen mit der Schülerunion den Initiativantrag „Inhalte statt Namen" ein, der von der großen Mehrheit mit lediglich wenigen Enthaltungen angenommen wurde. Die Junge Union RLP ist der Ansicht, dass es keiner weiteren Diskussion über Schulformen bedarf, sondern konkreter Verbesserungen der Lehre für die Schüler. Der Begriff „Realschule plus" verdeckt gravierende inhaltliche Mängel des Reformansatzes der Landesregierung. Dem Konzept fehlt es an pädagogischer Konsistenz, die pädagogische Ausrichtung betreffend. Die Junge Union ist zudem der Meinung, dass zu guter Bildungspolitik mehr gehört, als nur die Umetikettierung alter Missstände. In ihrem Initiativantrag fordert die Junge Union die CDU-Landtagsfraktion dazu dies gegenüber Bildungsministerin Ahnen deutlich zu machen.

Neben den thematischen Schwerpunkten Energiepolitik und Generationengerechtigkeit, über die der CDU Landesvorsitzende Christian Baldauf (MdL) und  Bundesforschungsminister (a.D.) Prof. Dr. Heinz Riesenhuber (MdB) referierten, stand die Nachwahl eines neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden an. Die Wahl fiel auf Thomas Meurer aus Ellern im Rhein-Hunsrück-Kreis.


[03.11.2007]
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